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<title>Parodie</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Parodie</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Eine <b>Parodie</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">griechisch</a></span> <span lang="grc-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">παρῳδία</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
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</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">parōdía</span> „Gegenlied“ oder „verstellt gesungenes Lied“) ist eine verzerrende, <a href="%C3%9Cberzeichnung_(Kunst)" title="Überzeichnung (Kunst)">übertreibende</a> oder ver<a href="Spott" title="Spott">spottende</a> Nachahmung eines <a href="Kunstwerk" title="Kunstwerk">Werks</a>, eines <a href="Genre" title="Genre">Genres</a> oder einer Person(engruppe) in deren wiedererkennbarem <a href="Stil" title="Stil">Stil</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriff">Begriff</h2></div>
<p>In einer Parodie werden charakteristische Eigenschaften des Originals <a href="%C3%9Cberzeichnung_(Kunst)" title="Überzeichnung (Kunst)">überzeichnend</a> nachgeahmt. Dies hat häufig eine <a href="Komik" title="Komik">komische</a> Wirkung. Eine Parodie braucht nicht zwingend abwertenden Charakter zu haben, denn sie bestätigt die Bedeutung des Originals. Oft kann sie sogar eine <a href="Hommage" title="Hommage">Hommage</a> auf den parodierten Gegenstand sein.
</p><p>Parodien benötigen nicht zwingend ein konkretes Original. Auch ein Genre als Ganzes kann parodiert werden, wenn es gut wiedererkennbar ist. Da für die komische Wirkung die Kenntnis des Originals unerlässlich ist, lässt sich die Parodie literaturtheoretisch als eine Form des <a href="Intertextualit%C3%A4t" title="Intertextualität">intertextuellen</a> Schreibens begreifen.
</p><p>Der Parodie nahe verwandte Formen sind die <a href="Travestie_(Literatur)" title="Travestie (Literatur)">Travestie</a>, die nicht den Stil der Vorlage nachahmt, sondern ihren Inhalt in komisch veränderter Form wiedergibt, und das <a href="Pastiche" title="Pastiche">Pastiche</a>. Travestie und Parodie werden häufig unter dem Oberbegriff <a href="Persiflage" title="Persiflage">Persiflage</a> zusammengefasst.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Pastiche und Parodie leben beide von ihrer Nähe zum Originaltext, wobei das Pastiche die Gemeinsamkeiten betont und die Parodie die Unterschiede.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Sonderform der Parodie ist das <a href="Cento" title="Cento">Cento</a>.
</p><p>Als eine der frühesten Parodien der abendländischen Literatur gilt die <a href="Homer" title="Homer">Homer</a> zugeschriebene, tatsächlich aber aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. stammende „Batrachomyomachie“ (<a href="Froschm%C3%A4usekrieg" title="Froschmäusekrieg">Froschmäusekrieg</a>), in der in parodistischer Manier unter anderem die Kriegsszenen der <a href="Ilias" title="Ilias">Ilias</a> nachgeahmt werden.
</p><p>Parodie kann nicht nur als Genre betrachtet werden, sondern auch als Schreibweise.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als solche kann sie auch in anderen Gattungen auftreten. Gerade die <a href="Satire" title="Satire">Satire</a> verwendet häufig parodistische Verfahren, was eine eindeutige Unterscheidung zwischen Parodie und Satire erschwert. Beide Genres bzw. Schreibweisen nutzen <a href="Ironie" title="Ironie">Ironie</a> als Stilmittel mit unterschiedlicher Wirkung. Im Gegensatz zur Parodie bezieht sich die Satire auf Elemente außerhalb von Texten und ist immer wertend: Sie enthält notwendig eine <a href="Kritik" title="Kritik">Kritik</a>, während eine Parodie auch nur auf <a href="Komik" title="Komik">Komik</a> beruhen kann. Viele Parodien wurden jedoch auch in der Absicht verfasst, die Unzulänglichkeiten des parodierten Originals zu kritisieren oder sie <a href="Polemik" title="Polemik">polemisch</a> der Lächerlichkeit preiszugeben.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Vladimir Nabokov brachte den Unterschied in der Sentenz auf den Punkt, Satire sei eine Unterrichtsstunde, Parodie sei ein Spiel.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Theoriegeschichte">Theoriegeschichte</h2></div>
<p>Die aktuelle (literatur-)wissenschaftliche Theoriebildung zur Parodie beginnt mit den <a href="Russischer_Formalismus" title="Russischer Formalismus">russischen Formalisten</a>. Sie beschäftigten sich mit der Parodie und erkannten ihre wichtige Rolle für die Literaturgeschichte. Indem die Parodisten vorhandene Werke und Autoren imitieren und ihnen neue Aspekte hinzufügen, entwickelt sich die Literatur weiter.
Bei Bachtin<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ist die Parodie notwendig intertextuell. Der zentrale Punkt seiner Untersuchungen ist die Dialogizität. Jeder Text tritt in Dialog mit früheren Texten, enthält selbst mehrere Stimmen wie z. B. die <a href="Protagonist" title="Protagonist">Heldenstimme</a> oder die <a href="Erz%C3%A4hlerinstanz" class="mw-redirect" title="Erzählerinstanz">Erzählerinstanz</a> und enthält andere Gattungen wie z. B. <a href="Gedicht" class="mw-redirect" title="Gedicht">Gedichte</a>, <a href="Brief" title="Brief">Briefe</a> etc. <a href="G%C3%A9rard_Genette" title="Gérard Genette">Genette</a> diskutiert die Parodie im Rahmen der Intertextualität. In diesem Zusammenhang prägt er den Begriff der <a href="Hypertextualit%C3%A4t" title="Hypertextualität">Hypertextualität</a>, um die Beziehung zwischen Hypotext und Hypertext zu beschreiben. Auf struktureller Ebene wird diese Beziehung entweder durch Transformation oder durch Nachahmung hergestellt. Genette unterscheidet drei Register: spielerisch, satirisch und ernst. Als Parodie bezeichnet er die spielerische Transformation.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausbildungen">Ausbildungen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Theater">Theater</h3></div>
<p>Die wandernden Schauspieler (vgl. <a href="Deutsche_Wanderb%C3%BChne" title="Deutsche Wanderbühne">Deutsche Wanderbühne</a>) ahmten das höfische Theater nach, indem sie auf Grundlage gedruckter (zunächst italienischer, später französischer) Texte und in Form von Parodien Kritik an Obrigkeit, sozialen Unterschieden und anderen Missständen der Gesellschaft übten. Durch Banalisierung ihrer Vorlagen karikierten sie bewusst das höfische Leben ihrer Zeit.
</p><p>Auf den <a href="Pariser_Jahrmarktstheater" title="Pariser Jahrmarktstheater">Pariser Jahrmärkten</a> entwickelte sich im 18. Jahrhundert im Vorfeld der <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">französischen Revolution</a> eine weitherum beachtete Kultur der theatralischen Parodie und <a href="Travestie_(Literatur)" title="Travestie (Literatur)">Travestie</a>, die den Anstoß zu vielen Theatergattungen des 19. Jahrhunderts wie <a href="Op%C3%A9ra-comique_(Werkgattung)" title="Opéra-comique (Werkgattung)">Opéra comique</a>, <a href="Pantomime" title="Pantomime">Pantomime</a>, <a href="Melodram_(Theater)" title="Melodram (Theater)">Melodram</a> und <a href="Posse" title="Posse">Posse</a> gab.
</p><p>Im <a href="Alt-Wiener_Volkstheater" title="Alt-Wiener Volkstheater">Alt-Wiener Volkstheater</a> wurden häufig bekannte Opern oder Theaterstücke als Vorlage genommen oder <a href="Ironie" title="Ironie">ironisch</a> zitiert. <a href="Johann_Nepomuk_Nestroy" class="mw-redirect" title="Johann Nepomuk Nestroy">Johann Nestroy</a> etwa hat ganze Werke paraphrasiert <i>(<a href="Judith_und_Holofernes_(Nestroy)" title="Judith und Holofernes (Nestroy)">Judith und Holofernes</a></i>, <i><a href="Robert_der_Teuxel" title="Robert der Teuxel">Robert der Teuxel</a></i>, <i><a href="Tannh%C3%A4user_(Nestroy)" title="Tannhäuser (Nestroy)">Tannhäuser oder Die Keilerei auf der Wartburg</a>)</i> oder für seine <a href="Quodlibet_(Alt-Wiener_Volkstheater)" title="Quodlibet (Alt-Wiener Volkstheater)">Quodlibets</a> musikalische Anleihen sogar bei <a href="Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart">Mozart</a> genommen <i>(<a href="Der_Talisman" title="Der Talisman">Der Talisman</a></i>, <i><a href="H%C3%B6llenangst" title="Höllenangst">Höllenangst</a>)</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Musik">Musik</h3></div>
<p>In der Musik hatte der Begriff ursprünglich eine andere Bedeutung. <i>Parodie</i> oder <i>Parodieverfahren</i> war in der <a href="Barockmusik" title="Barockmusik">Barockmusik</a> und in der <a href="Wiener_Klassik" title="Wiener Klassik">Klassik</a> die Umgestaltung eines musikalischen Werks, um es für andere Zwecke verfügbar zu machen oder anderen Klangvorstellungen anzupassen. Diese Umgestaltung kann eine neue Textunterlegung sein (siehe auch <a href="Kontrafaktur" title="Kontrafaktur">Kontrafaktur</a>) oder eine rein musikalisch-kompositorische.
</p><p>Beispiele finden sich bei <a href="Georg_Friedrich_H%C3%A4ndel" title="Georg Friedrich Händel">Händel</a>, <a href="Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach">Bach</a>, <a href="Joseph_Haydn" title="Joseph Haydn">Haydn</a> und vielen anderen. Parodien in diesem Sinne sind auch die Umarbeitungen von Musikstücken, etwa aus <a href="Musical" title="Musical">Musicals</a>, wie sie von den Musikern des <a href="Modern_Jazz" title="Modern Jazz">Modern Jazz</a> unter der Gattungsbezeichnung <a href="Bebop_head" title="Bebop head">bebop head</a> komponiert wurden, jedoch wird hier, angelehnt an die Terminologie der englischsprachigen Musiktheorie, meist der Begriff <a href="Kontrafaktur" title="Kontrafaktur">Kontrafaktur</a> verwendet.
</p><p>Seit dem 18./19. Jahrhundert bezeichnet Parodie auch in der Musik zunehmend eine karikierende, satirisch zuspitzende oder ironisierende Nachahmung bestimmter musikalischer Gattungen (Bsp.: <a href="Opernparodie" title="Opernparodie">Opernparodie</a>), Stilrichtungen oder Satztechniken. Beispielhaft seien die Konzerte von <a href="P._D._Q._Bach" title="P. D. Q. Bach">P. D. Q. Bach</a> oder <a href="Gerard_Hoffnung" title="Gerard Hoffnung">Gerard Hoffnung</a> genannt.
</p><p>Seit dem 20. Jahrhundert werden insbesondere in der <a href="Popmusik" title="Popmusik">Popmusik</a> Lieder anderer Künstler mit satirischen oder parodistischen Texten versehen, welche den Inhalt des Originals oder auch Themen der <a href="Popkultur" title="Popkultur">Popkultur</a> aufgreifen. Die grundlegende Melodie des Stückes bleibt dabei meist erhalten, die Instrumentation kann dabei variieren. So hat beispielsweise der Musiker <a href="Weird_Al_Yankovic" title="Weird Al Yankovic">Weird Al Yankovic</a> seine Liedparodien mit einem <a href="Akkordeon" title="Akkordeon">Akkordeon</a> begleitet.
</p><p>Auf <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a> befinden sich viele Kanäle, die sich damit beschäftigen, bekannte <a href="Lied" title="Lied">Lieder</a> zu parodieren. Dabei werden die Lieder oftmals mittels neuer Texte in einen neuen Zusammenhang gebracht, beispielsweise zu <a href="Computerspiel" title="Computerspiel">Computerspielen</a>, <a href="Film" title="Film">Filmen</a> oder <a href="Fernsehserie" title="Fernsehserie">Fernsehserien</a>. Diese Parodien sind zumeist Bestandteil der Internetphänomene bestimmter Lieder. Zu den am häufigsten auf diese Weise parodierten Liedern zählen <i><a href="Gangnam_Style" title="Gangnam Style">Gangnam Style</a></i> von <a href="Psy_(S%C3%A4nger)" title="Psy (Sänger)">Psy</a>, <i><a href="Call_Me_Maybe" title="Call Me Maybe">Call Me Maybe</a></i> von <a href="Carly_Rae_Jepsen" title="Carly Rae Jepsen">Carly Rae Jepsen</a> und <i>Friday</i> von <a href="Rebecca_Black" title="Rebecca Black">Rebecca Black</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Film">Film</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Filmparodie" title="Filmparodie">Filmparodie</a></i></div>
<p>Zu den bekanntesten Filmparodisten zählt <a href="Mel_Brooks" title="Mel Brooks">Mel Brooks</a>, der u. a. die <i><a href="Star_Wars" title="Star Wars">Star-Wars</a></i>-Parodie <i><a href="Mel_Brooks%E2%80%99_Spaceballs" title="Mel Brooks’ Spaceballs">Spaceballs</a></i> (1987) und die <a href="Western" title="Western">Western</a>-Parodie <i><a href="Der_wilde_wilde_Westen" title="Der wilde wilde Westen">Der wilde wilde Westen</a></i> (1974) schuf. Im selben Jahr wie der letztgenannte Film feiert auch die britische Comedy-Gruppe <a href="Monty_Python" title="Monty Python">Monty Python</a> mit <i><a href="Die_Ritter_der_Kokosnu%C3%9F" title="Die Ritter der Kokosnuß">Die Ritter der Kokosnuß</a></i> ihr Leinwand-Debüt, die u. a. die <a href="Artussage" class="mw-redirect" title="Artussage">Artussage</a> persifliert. In Großbritannien war in den 1960er und 1970er Jahren auch die <a href="Carry-On-Filmreihe" title="Carry-On-Filmreihe"><i>Carry-On</i>-Filmreihe</a> (In Deutschland als „Ist ja Irre“ bekannt) Kult.
</p><p>In den 1980er Jahren brachten <a href="David_Zucker_(Regisseur)" title="David Zucker (Regisseur)">David Zucker</a>, <a href="Jim_Abrahams" title="Jim Abrahams">Jim Abrahams</a> und <a href="Jerry_Zucker" title="Jerry Zucker">Jerry Zucker</a> ihre <a href="Katastrophenfilm" title="Katastrophenfilm">Katastrophenfilm</a>-Parodie <i><a href="Die_unglaubliche_Reise_in_einem_verr%C3%BCckten_Flugzeug" title="Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug">Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug</a></i> in die Kinos. Es folgten in den 1990ern mit den Filmreihen <i><a href="Die_nackte_Kanone" title="Die nackte Kanone">Die nackte Kanone</a></i>, die sich an <a href="Polizeifilm" title="Polizeifilm">Polizeifilm</a>-<a href="Fernsehserie" title="Fernsehserie">Fernsehserien</a> orientierte, und <i><a href="Hot_Shots!" class="mw-redirect" title="Hot Shots!">Hot Shots!</a></i>, die Pilotenfilme wie <i><a href="Top_Gun_%E2%80%93_Sie_f%C3%BCrchten_weder_Tod_noch_Teufel" title="Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel">Top Gun</a></i> nachahmte.
</p><p>Mit Filmen wie etwa der <i><a href="Scary_Movie" title="Scary Movie">Scary Movie</a></i>-Reihe (2000–2013) erfreut sich dieses Filmgenre weiterhin großer Beliebtheit. In den 2000er Jahren konnte auch der britische Regisseur <a href="Edgar_Wright" title="Edgar Wright">Edgar Wright</a> mit seiner parodistischen <a href="Blood-and-Ice-Cream-Trilogie" title="Blood-and-Ice-Cream-Trilogie"><i>Blood-and-Ice-Cream</i>-Trilogie</a> bestehend aus <i><a href="Shaun_of_the_Dead" title="Shaun of the Dead">Shaun of the Dead</a></i> (<a href="Zombiefilm" title="Zombiefilm">Zombiefilm</a>), <i><a href="Hot_Fuzz_%E2%80%93_Zwei_abgewichste_Profis" title="Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis">Hot Fuzz</a></i> (<a href="Actionfilm" title="Actionfilm">Actionfilm</a>) und <i><a href="The_World%E2%80%99s_End" title="The World’s End">The World’s End</a></i> (<a href="Science-Fiction-Film" title="Science-Fiction-Film">Science-Fiction</a>-<a href="Horrorfilm" title="Horrorfilm">Horror</a>), jeweils mit <a href="Simon_Pegg" title="Simon Pegg">Simon Pegg</a> in der Hauptrolle, große Erfolge bei Publikum und Kritik einfahren. Auch das Regie-Duo <a href="Jason_Friedberg" title="Jason Friedberg">Jason Friedberg</a> und <a href="Aaron_Seltzer" title="Aaron Seltzer">Aaron Seltzer</a> produziert seit Jahren Parodiefilme, die zwar stets schlechte Kritiken erhalten und als schlechte Imitate von <a href="ZAZ_(Filmemacher-Trio)" title="ZAZ (Filmemacher-Trio)">ZAZ</a> angesehen werden, aber kommerziell stets erfolgreich sind.
</p><p>In Deutschland erlangten Filme wie <i><a href="Der_Schuh_des_Manitu" title="Der Schuh des Manitu">Der Schuh des Manitu</a></i> und <i><a href="Der_Wixxer" title="Der Wixxer">Der Wixxer</a></i> bei Publikum und Kritik überraschende Erfolge.
</p><p>Weitere Beispiele:
</p>
<ul><li>1923: Mud and Sand (USA, Gilbert Pratt)</li>
<li>1967: <a href="The_Fearless_Vampire_Killers" class="mw-redirect" title="The Fearless Vampire Killers">The Fearless Vampire Killers</a> (Großbritannien, Roman Polański)</li>
<li>1976: <a href="Allegro_non_troppo" title="Allegro non troppo">Allegro non troppo</a> (Italien, Bruno Bozzetto)</li>
<li>1982: <a href="Dead_Men_Don%E2%80%99t_Wear_Plaid" class="mw-redirect" title="Dead Men Don’t Wear Plaid">Dead Men Don’t Wear Plaid</a> (USA, Carl Reiner)</li>
<li>1984: <a href="Top_Secret!" title="Top Secret!">Top Secret!</a> (USA, Jim Abrahams, David Zucker, Jerry Zucker)</li>
<li>1996: <a href="Mars_Attacks!" title="Mars Attacks!">Mars Attacks!</a> (USA, Tim Burton)</li>
<li>2004: <a href="(T)Raumschiff_Surprise_%E2%80%93_Periode_1" title="(T)Raumschiff Surprise – Periode 1">(T)Raumschiff Surprise</a> (Deutschland, <a href="Michael_Herbig" title="Michael Herbig">Michael Herbig</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Literatur">Literatur</h3></div>
<ul><li>Miguel de Cervantes-Saavedra: <i><a href="Don_Quijote" title="Don Quijote">Leben und Taten des Scharfsinnigen Edlen Don Quixote von La Mancha</a>.</i> 1605/1615</li>
<li><a href="Friedrich_Theodor_Vischer" title="Friedrich Theodor Vischer">Friedrich Theodor Vischer</a>: <i><a href="Faust._Der_Trag%C3%B6die_dritter_Teil" title="Faust. Der Tragödie dritter Teil">Faust. Der Tragödie dritter Teil</a>.</i> 1862.</li>
<li><a href="Robert_Neumann_(Schriftsteller)" title="Robert Neumann (Schriftsteller)">Robert Neumann</a>: <i>Mit fremden Federn</i> und <i>Unter falscher Flagge.</i> Parodiensammlungen. 1927 und 1932.</li>
<li>H. N. Beard, Douglas C. Kenney: <i><a href="Herr_der_Augenringe" title="Herr der Augenringe">Herr der Augenringe</a>.</i> 1969.</li>
<li><a href="Karl_Riha" title="Karl Riha">Karl Riha</a>, Hans Wald (Hrsg.): <i>Auf weißen Wiesen weiden grüne Schafe. Parodien deutscher Lyrik und Prosa.</i> (= <i>Insel-Taschenbuch.</i> 2735). Inselverlag, Frankfurt am Main / Leipzig 2001, ISBN 3-458-34435-7.</li>
<li>Michael Gerber: <i><a href="Barry_Trotter" title="Barry Trotter">Barry Trotter</a>.</i> 2002–2004.</li>
<li><a href="Theodor_Verweyen" title="Theodor Verweyen">Theodor Verweyen</a>, Gunther Witting (Hrsg.): <i>Deutsche Lyrik-Parodien aus drei Jahrhunderten.</i> Philipp Reclam jun., Stuttgart 1983, ISBN 3-15-027975-5.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Videospiele">Videospiele</h3></div>
<ul><li>Das Videospiel <a href="Sexy_Parodius" title="Sexy Parodius">Parodius</a> ist eine Parodie auf das Videospiel <a href="Gradius" title="Gradius">Gradius</a>.</li>
<li>Das <a href="Computerspiel" title="Computerspiel">Computerspiel</a> <i>Duty Calls</i> ist eine Parodie auf den beliebten Ego-Shooter <a href="Call_of_Duty" title="Call of Duty">Call of Duty</a></li>
<li>Das Computerspiel <i>Lamers</i> ist eine Parodie auf das Computerspiel <a href="Lemmings" title="Lemmings">Lemmings</a>.</li>
<li>Der Film The Legend of Zelda: Parody of Time ist eine Parodie auf das Videospiel <a href="The_Legend_of_Zelda%3A_Ocarina_of_Time" title="The Legend of Zelda: Ocarina of Time">The Legend of Zelda: Ocarina of Time</a>.</li>
<li>Die <i>Enderman</i>-Figur aus dem Videospiel <a href="Minecraft" title="Minecraft">Minecraft</a> ist eine Parodie auf das <a href="Internet-Ph%C3%A4nomen" class="mw-redirect" title="Internet-Phänomen">Internet-Phänomen</a> des <a href="Slender_Man" title="Slender Man">Slender Man</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur_2">Literatur</h2></div>
<ul><li>Michail M Bachtin: <cite style="font-style:italic">Die Ästhetik des Wortes</cite> (= <cite style="font-style:italic">Edition Suhrkamp</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>967</span>). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-518-10967-7.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Parodie&rft.au=Michail+M+Bachtin&rft.btitle=Die+%C3%84sthetik+des+Wortes&rft.date=1979&rft.genre=book&rft.isbn=3518109677&rft.place=Frankfurt+am+Main&rft.pub=Suhrkamp&rft.series=Edition+Suhrkamp" style="display:none"> </span></li>
<li>Gérard Genette: <cite style="font-style:italic">Palimpseste: die Literatur auf zweiter Stufe</cite> (= <cite style="font-style:italic">Edition Suhrkamp; 1683 = N.F., 683: Aesthetica</cite>). 2. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-518-11683-5.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Parodie&rft.au=G%C3%A9rard+Genette&rft.btitle=Palimpseste%3A+die+Literatur+auf+zweiter+Stufe&rft.date=1996&rft.edition=2&rft.genre=book&rft.isbn=3518116835&rft.place=Frankfurt+am+Main&rft.pub=Suhrkamp&rft.series=Edition+Suhrkamp%3B+1683+%3D+N.F.%2C+683%3A+Aesthetica" style="display:none"> </span></li>
<li>Linda Hutcheon: <cite style="font-style:italic">A theory of parody: the teachings of twentieth-century art forms</cite>. Methuen, New York [u. a.] 1985, ISBN 0-416-37090-X.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Parodie&rft.au=Linda+Hutcheon&rft.btitle=A+theory+of+parody%3A+the+teachings+of+twentieth-century+art+forms&rft.date=1985&rft.genre=book&rft.isbn=041637090X&rft.place=New+York+%5Bu.+a.%5D&rft.pub=Methuen" style="display:none"> </span></li>
<li>Julia Kristeva: <cite style="font-style:italic">Desire in language: a semiotic approach to literature and art</cite>. Columbia University Press, New York 1980, ISBN 0-231-04806-8.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Parodie&rft.au=Julia+Kristeva&rft.btitle=Desire+in+language%3A+a+semiotic+approach+to+literature+and+art&rft.date=1980&rft.genre=book&rft.isbn=0231048068&rft.place=New+York&rft.pub=Columbia+University+Press" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Paul_Lehmann_(Altphilologe)" title="Paul Lehmann (Altphilologe)">Paul Lehmann</a>: <cite style="font-style:italic">Die Parodie im Mittelalter. Mit 24 ausgewählten parodistischen Texten (1922)</cite>. 2., neu bearb. u. erg. Auflage. Hiersemann, Stuttgart 1963.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Parodie&rft.au=Paul+Lehmann&rft.btitle=Die+Parodie+im+Mittelalter.+Mit+24+ausgew%C3%A4hlten+parodistischen+Texten+%281922%29&rft.date=1963&rft.edition=2.%2C+neu+bearb.+u.+erg.&rft.genre=book&rft.place=Stuttgart&rft.pub=Hiersemann" style="display:none"> </span></li>
<li>Paul Lehmann (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Parodistische Texte. Beispiele zur lateinischen Parodie im Mittelalter</cite> (= <cite style="font-style:italic">Anhang zu: Paul Lehmann: Die Parodie im Mittelalter</cite>). Drei Masken Verlag, München 1923.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Parodie&rft.btitle=Parodistische+Texte.+Beispiele+zur+lateinischen+Parodie+im+Mittelalter&rft.date=1923&rft.genre=book&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Drei+Masken+Verlag&rft.series=Anhang+zu%3A+Paul+Lehmann%3A+Die+Parodie+im+Mittelalter" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Karl_Riha" title="Karl Riha">Karl Riha</a>, Hans Wald (Hrsg.): <i>Auf weißen Wiesen weiden grüne Schafe.</i> Insel Verlag, Frankfurt am Main / Leipzig 2001, ISBN 3-458-34435-7.</li>
<li>Erwin Rotermund: <cite style="font-style:italic">Gegengesänge. Lyrische Parodien vom Mittelalter bis zur Gegenwart</cite>. 1. Auflage. Wilhelm Fink, München 1964.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Parodie&rft.au=Erwin+Rotermund&rft.btitle=Gegenges%C3%A4nge.+Lyrische+Parodien+vom+Mittelalter+bis+zur+Gegenwart&rft.date=1964&rft.edition=1&rft.genre=book&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Wilhelm+Fink" style="display:none"> </span></li>
<li>Erwin Rotermund: <cite style="font-style:italic">Die Parodie in der modernen deutschen Lyrik</cite>. 1. Auflage. Eidos, München 1963.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Parodie&rft.au=Erwin+Rotermund&rft.btitle=Die+Parodie+in+der+modernen+deutschen+Lyrik&rft.date=1963&rft.edition=1&rft.genre=book&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Eidos" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Parodie" class="extiw external" title="wikt:Parodie">Wiktionary: Parodie</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Parodien" class="extiw external" title="s:Parodien">Wikisource: Parodien</a></b> – Quellen und Volltexte</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=4044719-4">Literatur von und über Parodie</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a href="Theodor_Verweyen" title="Theodor Verweyen">Theodor Verweyen</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.erlangerliste.de/vorlesung/parodie_0.html"><i>Theorie und Geschichte der Parodie</i>.</a> Vorlesung 1977-197, bearbeitet für die <i>Erlanger Digitale Edition</i> von Sabine Hülse-Scholl.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20030926165955/http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/Medienzentrum/zmm-news/zmmNewsA/archiv/Sommer98/Marx.html">Harpo Marx im wilden Westen – Eine kleine Geschichte der Filmparodie von Christian Maintz</a> (Webarchiv)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Quellen">Quellen</h2></div>
<ol class="references">
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</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Linda Hutcheon: <i>A theory of parody: the teachings of twentieth-century art forms.</i> Methuen, New York u. a. 1985, ISBN 0-416-37090-X.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Theodor Verweyen, Gunther Witting: <cite style="font-style:italic">Parodie</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft : Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen Literaturgeschichte</cite>. de Gruyter, Berlin 2003, ISBN 3-11-019355-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>23–27</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Parodie&rft.atitle=Parodie&rft.au=Theodor+Verweyen%2C+Gunther+Witting&rft.btitle=Reallexikon+der+deutschen+Literaturwissenschaft+%3A+Neubearbeitung+des+Reallexikons+der+deutschen+Literaturgeschichte&rft.date=2003&rft.genre=book&rft.isbn=3110193558&rft.pages=23-27&rft.place=Berlin&rft.pub=de+Gruyter" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Gero_von_Wilpert" title="Gero von Wilpert">Gero von Wilpert</a>: <i>Parodie.</i> In: <i>Sachwörterbuch der Literatur.</i> (= <i><a href="Kr%C3%B6ners_Taschenausgabe" title="Kröners Taschenausgabe">Kröners Taschenausgabe</a>.</i> Band 231). 4., verbesserte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 1964, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/455687854">455687854</a></span>, S. 495.</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Gérard Genette: <cite style="font-style:italic">Palimpseste : die Literatur auf zweiter Stufe</cite> (= <cite style="font-style:italic">Edition Suhrkamp; 1683 = N.F., 683: Aesthetica</cite>). 2. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-518-11683-5.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Parodie&rft.au=G%C3%A9rard+Genette&rft.btitle=Palimpseste+%3A+die+Literatur+auf+zweiter+Stufe&rft.date=1996&rft.edition=2&rft.genre=book&rft.isbn=3518116835&rft.place=Frankfurt+am+Main&rft.pub=Suhrkamp&rft.series=Edition+Suhrkamp%3B+1683+%3D+N.F.%2C+683%3A+Aesthetica" style="display:none"> </span></span>
</li>
</ol>
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Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4044719-4">4044719-4</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/sh85098254">sh85098254</a></span> </div>
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